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E10-Benzin

Das zum Jahresanfang 2011 auf Anweisung der Regierung an die Tankstellen verordnete E10-Benzin ist zu 90% ganz normaler Kraftsstoff.

Aber die restlichen 10 % haben es in sich. Nämlich ein Zusatzstoff namens „Bioethanol“, gewonnen aus Pflanzen. Der war auch schon vorher dem bisherigen Benzin beigemischt, allerdings in erheblich geringerer Konzentration – und da hat er eigentlich niemandem geschadet. Denn so „kleinere“ Zuschläge machen fast allen Motoren nichts aus – das stecken die quasi weg.

Nun ist aber das Brennverhalten und damit das Schmierverhalten dieses neuen Kraftstoffes für eine Vielzahl bisheriger Motoren nicht „gesund“, d.h. die bisher konstruierten Motoren sind hierfür nicht ausgelegt und können kurzfristig oder auch langfristig Schaden nehmen. Und dafür kommt keine Versicherung auf.

Beispiel: Allein Mercedes hat eine Liste von über 50 Modellen (teilweise bis Baujahr 2005) herausgegeben, die für E10 nicht tauglich sind. Bei Honda sind es 25 Modelle, bei Renault 12 Modelle, bei VW 11 Modelle, bei Fiat 8 z.T. weitverbreitete Modelle, bei Opel müssen die Halter bei 9 Modellen mühsam Daten zusammentragen, ob es gehen könnte. Und Audi warnt bei 6 Modellreihen, die z.T. immerhin bis 2008 gebaut wurden.

Wir möchten Ihnen sagen, bei welchen Fahrzeugen es bereits „amtlich“ kritisch werden könnte. Allerdings muss dazu gesagt sein, dass auch bei den sonstigen, als unbedenklich eingestuften Motoren die Langzeittests mit dem E10-Benzin noch ausstehen. Deshalb gibt es auch bei den angeblich positiven Motoren in Wahrheit KEINE GARANTIE auf die Verträglichkeit!

–> Hier ist eine E10-Verträglichkeitsliste der häufigsten PKW

–> Hier klicken Sie zu einer E10-Verträglichkeitsliste aller Autohersteller

–> Hier kommen Sie zu einer E10-Liste auch für Motorräder, herausgegeben und ständig aktualisiert von der DAT (Deutsche Automobil Treuhand). Das ist der unabhängige Fachverband, mit dem wir auch unsere Gutachten kalkulieren.

Wenn Sie unsere Meinung zu E10 und den damit zusammenhängenden Ver(w)irrungen unserer Politiker lesen wollen, klicken Sie HIER.

 


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