JSP Gruppe

Die Polizei war da, die Schuldfrage ist ungeklärt

Kurztext: Rufen Sie uns an – wir klären das – Sie bezahlen dafür nichts.

Und hier die Details: In diesem Fall haben Sie einen „Unfallbericht“ von der Polizei bekommen. Schauen Sie bitte auf die Kopfzeilen.

Ist dort bei „unklare Sach- und/oder Rechtslage“ etwas angekreuzt?  Stehen Sie in der letzten Spalte (rechts), dann hat vermutlich der Unfallgegner so lange „gequengelt“, bis die Polizei sich gesagt: Lassen wir das den Richter entscheiden. Es spricht aber schon einiges dafür, dass Ihr Fahrzeug an hinterer oder letzter Stelle steht.
Sind Sie nicht schuld, stehen aber an erster Stelle (links), dann klicken Sie bitte HIER.

Jetzt sollten Sie sich mit Ihrem Rechtsanwalt unterhalten, damit der sich weiter um die Schuldfrage kümmert (denn ein Sachverständiger darf keine konkrete Rechtsberatung machen). Aber Ihr Rechtsanwalt wird Ihnen sicher sagen, dass er ein Gutachten braucht, denn sonst weiß er gar nicht, wieviel er für Ihren Schaden verlangen soll.

Zudem können wir dann zumeist auch aus den Unfallspuren wichtige Rückschlüsse auf den Unfallablauf ermitteln und dem Rechtsanwalt mitteilen – dadurch wird der wiederum „bessere Karten“ bei seiner Argumentation erhalten.

Sie kontaktieren uns, damit wir eine Instandsetzungskalkulation machen. Das heißt, wir kalkulieren, wieviel die Wiederherstellung Ihres Fahrzeuges in einer Fachwerkstatt Ihrer Automarke kosten würde. Und wenn Sie mit Hilfe Ihres Rechtsanwaltes schuldlos gestellt werden, steht Ihnen dieser Betrag komplett zu (ohne Mehrwertsteuer) – egal, ob Sie es in einer Werkstatt reparieren; ob Sie es selber -z.B. mit Freunden- reparieren; ob Sie es im Ausland reparieren und auch, wenn Sie überhaupt nichts reparieren. Bedenken Sie: es gibt da ein paar fiese Tricks der Versicherungen.

Sollte der Fall eintreten, dass Ihr Rechtsanwalt sich wegen des Unfallablaufs (z.B. Kreuzungschaden) mit der gegnerischen Versicherung auf eine „Quotierung“ einigen muss, Sie also nur einen prozentualen Teil Ihres Schadens bekommen, war das Gutachten auch dann notwendig – denn für einen Prozentsatz muss ja auch eine Schadenssumme da sein. (Im Fall einer Quotierung würde auch unsere Gutachterrechnung möglicherweise nur zum Teil bezahlt. Seien Sie sich aber sicher, dass wir uns dann in Ihrem Sinne mit Ihnen einigen werden….)

Wohlgemerkt: die kalkulierte Mehrwertsteuer wird nach geltender Rechtsprechung nur dann ersetzt, wenn und insoweit sie entstanden und bezahlt ist, also etwa in der benannten Fachwerkstatt. Ist ja auch logisch: was nicht entstanden ist – ist kein Teil des Schadens und muss nicht ersetzt werden. Bei teilweiser Eigenreparatur ist das aber interessant, wenn Sie z.B. unfallbedingte Ersatzteile hinzukaufen, bekommen Sie dafür nachträglich noch die Mehrwertsteuer ersetzt.

Es gibt bei der Kalkulation noch ein paar Besonderheiten hinsichtlich des Fahrzeugalters, aber darum müssen Sie sich jetzt nicht kümmern.

Und dann gibt es noch den Sonderfall des „Totalschadens“. Dabei muss man zwischen technischem Totalschaden und wirtschaftlicher Totalschaden differenzieren, auch wenn es auf dasselbe hinausläuft.

Ein technischer Totalschaden liegt vor, wenn das Fahrzeug beim besten Willen nicht mehr fachgerecht repariert werden kann und das Fahrzeug deshalb verkehrunsicher bzw. nicht mehr fahrbereit ist.

Ein wirtschaftlicher oder kalkulatorischer Totalschaden kann immer dann vorliegen, wenn die Instandsetzungskosten in einer ordentlichen Fachwerkstatt Ihrer Automarke höher sein würden als der Wiederbeschaffungswert des Fahrzeuges – weil es z.B. schon ziemlich alt ist oder die Reparatur sehr erheblich. Dann kommt noch der Restwert ins Spiel – und spätestens dann sollten Ihnen ein unabhängiger Sachverständiger (und ein Rechtsanwalt Ihrer Wahl) helfen, denn da gibt es einige fiese Tricks der Versicherungen.

Wichtig für Sie: Gehen Sie zum Rechtsanwalt und zum Sachverständigen (meistens zahlen Sie die Rechnung nicht) – sonst wird es möglicherweise noch teurer.


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