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Schneelawine – Baum – Dachziegel herabgestürzt – Wer muss zahlen?

Kurztext: –>Rufen Sie uns an – wir klären das und machen ein –>Gutachten.

Und hier die Details: Meist stand Ihr Auto geparkt und dann ist ein Dachziegel runtergekommen – oder ein dicker Ast von einem Baum – oder eine Schneelawine – oder ein Bauzaun ist durch die Luft geschleudert – oder – oder – oder.

Manchmal ist es nur ein dicker Ast – und hier war es wohl mehr…

In allen Fällen geht es erstmal um den Verursacher. Den sollte man einigermaßen schnell feststellen können: Der Haus- oder Grundstücksbesitzer oder der Bauunternehmer oder vielleicht auch die Stadt (beim Strassenbaum). Danach kommt die Gretchenfrage: War es sogenannte „höhere Gewalt“ oder hat der Verursacher schuldhaft gehandelt, das heißt: mußte er mit der Gefahr, die von seinem Eigentum ausging, rechnen und hat es unterlassen, etwas dagegen zu tun.

Das ist sehr entscheidend. Denn bei höherer Gewalt gehen Sie quasi leer aus – oder müssen Ihre Vollkaskoversicherung bemühen (wenn Sie dann hoffentlich eine abgeschlossen haben). Sonst ist es aber regelmäßig die Betriebshaftpflicht-Versicherung des Verursachers – und die wird möglichst alles tun, um die Zahlung zu verweigern.  Sie werden deshalb in diesen Fällen kaum um eine rechtsanwaltliche Beratung herumkommen.

Allerdings: Mit den Rechtsanwälten/innen, die wir Ihnen empfehlen, können Sie in jedem Fall (auch ohne Rechtsschutzversicherung) ein erstes Gespräch kostenlos führen – damit Sie überhaupt erstmal das Risiko abschätzen können – und natürlich die Erfolgsaussichten.

  • Beispiel Schneelawine: Wenn aufgrund des Tauwetters nach heftigem Schneefall z.B. Rundfunk und Presse ausführlich die Hausbesitzer warnen und derjenige dann nichts unternimmt (z.B. Eiszapfen und Schnee vom Dach entfernt oder Absperrungen einrichtet und ggf die Autobesitzer ausfindig macht und benachrichtigt), haftet er für den Schaden, der von seinem Eigentum ausgeht. In solchem Fall haben Sie gute Aussichten, mit Ihrer Forderung „durchzukommen“. Allerdings kann ein Richter möglicherweise auch der Ansicht sein, dass Sie während des Tauwetters beim Abstellen des Fahrzeuges auch mal nach oben schauen, sonst könnte es als „Mitverschulden“ ausgelegt werden – deshalb der Rechtsanwalt…. (Tja, und zur Bezifferung des Schadens brauchen Sie und der Rechtsanwalt natürlich unser technisches Gutachten.)
  • Beispiel Dachziegel: Wenn bei mäßigem Wind plötzlich Dachziegel herabsegeln und Ihr Auto treffen, muß der Hausbesitzer nachweisen, dass sein Dach regelmäßig gewartet wird – z.B. mindestens einmal jährlich von einem Dachdecker überprüft wird. Sonst handelt er schuldhaft oder fahrlässig und haftet für Schäden. Beim Sturm (der gilt ganz offiziell ab 20,8 m/s (74,9 km/h) oder 9 Beaufort Windstärke, versicherungstechnisch aber schon ab Windstärke 8 ) gibt es dann wieder andere Regeln – weil dann regelmäßig auch die Teilkaskoversicherung greift (wie etwa auch beim Hagel). Im Zweifel fragen Sie uns oder Ihren Rechtsanwalt. (Tja, und zur Bezifferung des Schadens brauchen Sie und der Rechtsanwalt natürlich unser technisches Gutachten.)
  • Beispiel Strassenbaum: Während beim „privaten“ Baum der Grundstücksbesitzer haftet (siehe analog: Dachziegel), geht es beim Strassenbaum regelmäßig um die „öffentliche Hand“, also Kommune oder Land – und die gelten als besonders knartschig. Allerdings geht es da auch um die „Verkehrssicherungspflicht“ und dann muss die Stadt gegebenenfalls beweisen, dass und in welchen Abständen die Bäume von Spezialisten besichtigt werden, damit von Ihnen keine Gefahr ausgeht. Und das dürfen nicht irgendwelche Angestellten des Grünflächenamtes sein, sondern sie müssen auch was von Bäumen verstehen. Dabei geht die Rechtsprechung der Oberlandesgerichte weitgehend dahin, daß eine sorgfältige äußere Gesundheits- und Zustandsprüfung grundsätzlich zweimal im Jahr erforderlich ist, nämlich einmal im belaubten und einmal im unbelaubten Zustand. Aber es heißt auch:  Das Schadensereignis gilt nur dann als kausal, wenn eine regelmäßige Besichtigung zur Entdeckung der Gefahr bzw. der Schädigung des Baumes hätte führen können. Aus dieser Formulierung also auch und besonders hier: Unterstützung durch einen Rechtsanwalt. (Tja, und zur Bezifferung des Schadens brauchen Sie und der Rechtsanwalt natürlich unser technisches Gutachten.)
  • Siehe hierzu auch: Urteil OLG –> Wenn die Gemeinde den Baum zu schnell entfernt…
  • Siehe hierzu auch: Urteil Verwaltungsgericht Berlin –> Amt muss die „Baum-Akte“ rausrücken…
  • Siehe hierzu auch: Urteil BGH  –> zur Verkehrssicherungspflicht bei herabstürzenden Ästen…
  • Beispiel Bauzaun (o.ä.): Wenn Ihr abgestelltes Fahrzeug aus einer Baustelle heraus beschädigt wird (wir haben schon wandernde Baustellen-Klo-Kabinen erlebt), greift meist unkompliziert die Betriebshaftpflicht des Bauunternehmers. Allerdings brauchen Sie und der Rechtsanwalt natürlich unser technisches Gutachten zur Bezifferung des Schadens.

Im Prinzip ist es sehr einfach: Sie kontaktieren uns, und meist schauen wir kurz Ihr Fahrzeug für eine erste Schätzung an – das kostet Sie nichts.  Meist empfehlen wir dann, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren. Das Erstgespräch kostet auch nichts.  Wenn der Rechtsanwalt eine vernünftige Erfolgsaussicht sieht oder Sie rechtsschutzversichert sind, werden wir eine Instandsetzungskalkulation machen. Das heißt, wir kalkulieren, wieviel die Wiederherstellung Ihres Fahrzeuges in einer Fachwerkstatt Ihrer Automarke kosten würde. Und der Betrag (ohne Mehrwertsteuer) steht Ihnen üblicherweise komplett zu – egal, ob Sie es in einer Werkstatt reparieren; ob Sie es selber -z.B. mit Freunden- reparieren; ob Sie es im Ausland reparieren und auch, wenn Sie überhaupt nichts reparieren. Bedenken Sie: es gibt da ein paar fiese –>Tricks der Versicherungen.

Wohlgemerkt: die kalkulierte Mehrwertsteuer wird nach geltender Rechtsprechung nur dann ersetzt, wenn und insoweit sie entstanden und bezahlt ist, also etwa in der benannten Fachwerkstatt. Ist ja auch logisch: was nicht entstanden ist – ist kein Teil des Schadens und muss nicht ersetzt werden. Bei teilweiser Eigenreparatur ist das aber interessant, wenn Sie z.B. unfallbedingte Ersatzteile hinzukaufen, bekommen Sie dafür nachträglich noch die Mehrwertsteuer ersetzt.

Es gibt bei der Kalkulation noch ein paar Besonderheiten hinsichtlich des Fahrzeugalters, aber darum müssen Sie sich jetzt nicht kümmern.

Und dann gibt es noch den Sonderfall des „Totalschadens“. Dabei muss man zwischen technischem Totalschaden und wirtschaftlichem Totalschaden differenzieren, auch wenn es auf dasselbe hinausläuft.

Ein technischer Totalschaden liegt vor, wenn das Fahrzeug beim besten Willen nicht mehr fachgerecht repariert werden kann und das Fahrzeug deshalb verkehrunsicher bzw. nicht mehr fahrbereit ist.

Ein wirtschaftlicher oder kalkulatorischer Totalschaden kann immer dann vorliegen, wenn die Instandsetzungskosten in einer ordentlichen Fachwerkstatt höher sein würden als der –> Wiederbeschaffungswert des Fahrzeuges – weil es z.B. schon ziemlich alt ist oder die Reparatur sehr erheblich. Dann kommt noch der Restwert ins Spiel – und spätestens dann sollten Ihnen ein unabhängiger Sachverständiger (und ein Rechtsanwalt Ihrer Wahl) helfen, denn da gibt es einige besonders fiese Tricks der Versicherungen.

Wichtig für Sie:
Gehen Sie zum Sachverständigen – die Rechnung dafür zahlen Sie regelmäßig nicht.


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