JSP Gruppe

Muss ich den Gutachter selbst bezahlen?

Bei uns: Grundsätzlich erstmal NEIN !

Wenn Sie der (unschuldig) Geschädigte sind und das durch einen Unfallbericht oder Zeugenangaben belegen können, dürfen Sie darauf vertrauen, dass Sie keinen Cent bezahlen, wenn wir Ihnen bei der Schadensfeststellung helfen.  Es gilt der Rechtsgrundsatz aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch: Im Haftpflichtschadenfall müssen Sie letztlich so gestellt werden, als ob der ganze Unfall nicht passiert wäre.  Mit anderen Worten: Alle Aufwendungen und Kosten, die durch das Ereignis entstanden sind, müssen Ihnen ersetzt werden, also auch der Gutacher, der Rechtsanwalt, ggfs ein Arzt usw. – Denn ohne den Unfall wären diese Leute (und wir) ja nicht tätig geworden.

Also: bitte keine Angst davor, uns anzurufen. Auch ein ausführliches Gespräch im Vorfeld wird Sie nicht kosten. Das sehe ich als selbstverständlichen Service. Und selbst wenn wir – aus welchen Gründen auch immer – nicht dazu kommen, ein Gutachten zu fertigen, brauchen Sie nichts zu bezahlen.

Wenn wir ein Gutachten erstellen, bieten wir Ihnen regelmäßig an, eine Abtretung der Sachverständigenkosten abzugeben – dann senden wir die für Sie erstellte Rechnung direkt mit an die ersatzpflichtige Versicherung (oder an den beauftragten Rechtsanwalt zur Weiterleitung) und Sie müssen nicht in Vorleistung treten. Wir -bzw. der beauftragte Rechtsanwalt- holt die Gutachtenhonorare dann direkt von der Versicherung.

Dann kann es natürlich noch diejenigen Fälle geben, bei denen es aufgrund der Schadenskonstellation zu ein sogenannten „Quotierung“ kommt, z.B. bei Kreuzungsschäden, wenn der Richter eine Mitschuld bei Ihnen sieht. Auch dann müssen Sie keine Angst haben, denn oft ist das Gutachten dennoch in voller Höhe zu erstatten (weil es zur Feststellung erforderlich war) oder aber wir werden uns hinterher schon sicher einig – wenn das Verfahren abgeschlossen ist.

Und selbst wenn Sie die alleinige Schuld bekommen sollten, reduzieren wir unsere Rechnung auf die von uns aufgewandten „technischen Kosten“ und vergessen das Honorar. Das ist allerdings in den letzten zehn Jahren nur zweimal vorgekommen.

Und nur für Gewerbetreibende oder Freiberufler: Letztlich gibt es noch den Fall, dass ein von uns besichtigtes Fahrzeug nicht privat genutzt wird, sondern zum Firmenvermögen gehört – der Halter ist also vorsteuerabzugsberechtigt. Dann wird uns die ersatzpflichtige Versicherung nur den Netto-Anteil unserer vorgelegten Rechnung erstatten und Sie müßten den ausgewiesenen Mehrwertsteuerbetrag getrennt überweisen – können ihn aber natürlich sofort wieder in Ihrer Vorsteuer-Erklärung absetzen und haben somit keinen Nachteil.

 

 

 

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