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Anti-Submarining

Übersetzt heißt Anti-Submarining „nicht nach vorne rutschen“.

anti-submariningSogenannte Anti-Submarining-Airbags in den vorderen Sitzen eines Fahrzeugs sind Sicherheits-Features im Falle eines Crashs:   Sie sollen bei einem Frontalaufprall das Hindurchtauchen des Körpers unter dem Gurt verhindern, wenn der Körper bei einem Frontalunfall in einem PKW tief in das Sitzkissen eintaucht und unter dem Hüftgurt hindurchrutscht. Dadurch können schwere bis tödliche Verletzungen entstehen.anti-submarining1

Einige Pkw-Hersteller, wie zum Beispiel Mercedes-Benz, Saab, Volvo, Volkswagen, Renault oder SEAT integrieren in den Vordersitzen sogenannte „Anti-Submarining-Rampen“. Diese verhindern, dass der Körper unter dem Hüftgurt durchtaucht. Renault hat zur Zeit (seit 2006) auch ein aktives „Anti-Submarining“ Element. Dies „bläst“ sich im Fall eines Aufpralls auf und verhindert, dass der Körper unter dem Hüftgurt durchtaucht.

Das heißt, die Schlupfbewegung wird unterbunden, der Fahrer wird im Sitz besser positioniert, die Funktion von allen Sicherheitssystemen wird dadurch gewährleistet.

Diese Sicherheitseinrichtung hängt auch damit zusammen dass „fremde“ Fahrzeuginsassen, also etwa ständig wechselnde Beifahrer (z.B. Elternteil / Kind) oder Taxi-Fahrgäste, die eigentlich aufgrund ihrer unterschiedlichen Körpergröße notwendige Höheneinstellung des Sicherheitsgurtes nicht jeweils individuell einstellen. Dadurch sind viele solcher Insassen schlicht zu klein für die standardmäßig meist recht hoch eingestellten Gurtumlenker – wodurch das „Rausrutschen“ unter dem Gurt aufgrund des tiefen Schwerpunktes begünstigt wird.

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