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AFL

Hinter der Abkürzung Adaptive Forward Lighting (AFL) verbirgt sich eine Weiterentwicklung der Scheinwerfer-Technologie. Sie bietet die beiden Funktionen „dynamisches Kurvenlicht“ sowie „adaptives Autobahnlicht“ an.

Beim „dynamischen Kurvenlicht“ leuchten die Scheinwerfer abhängig von Lenkwinkel, Gierrate (Drehgeschwindigkeit um die Achse des Fahrzeugs) und Fahrzeuggeschwindigkeit in Biegungen hinein – die Folge ist eine bessere Ausleuchtung der Straße.

Bei schneller Geradeausfahrt sorgt die automatische Leuchtweitenregulierung dafür, dass z.B. die Autobahn  ohne Blendung anderer Verkehrsteilnehmer vom Abblendlicht weiter nach vorne ausgeleuchtet wird („adaptives Autobahnlicht“). Beide Funktionen dienen schlicht und ergreifend dazu, dass der Autofahrer besser sieht – ein Plus an Komfort und Verkehrssicherheit.

Opel hat als erster Hersteller die Technologie optional in der Kompaktklasse mit Einführung des neuen Astras angeboten. Inzwischen bieten auch andere Hersteller die Technologie an.

Übrigens: Citroen hat als erster Automobilhersteller in den 70er Jahren bei den Modellen ID 19 / DS 20-23 drehbare Scheinwerfer serienmäßig angeboten. Die Scheinwerfer drehten sich mit dem Lenkeinschlag und leuchteten jede Kurve aus – das war damals eine kleine Sensation.

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